Lich (ak). Ein heftiges Gewitter ist am Mittwochnachmittag
über das Licher Stadtgebiet gezogen. Neben schweren Hagelschauern, die
für unzählige demolierte Rolläden sorgten, setzten die großen Wassermassen
viele Keller unter Wasser. Starke Windboen ließen in der Kernstadt und
einigen Stadtteilen Bäume wie Streichhölzer umknicken, die versperrten
unzählige Straße und Wege. Teilweise wurden ganze Dächer abgedeckt oder
beschädigt.
Mit einer Großzahl an ehrenamtlichen Kräften aller Licher Einsatzabteilungen
versuchte man den Betroffen zu helfen. Aufgrund der hohen Anzahl an
Einsatzstellen und da einige Feuerwehrangehörige selbst vom Unwetter
betroffen waren, war es unmöglich allen Anrufern gleichzeitig Hilfe
zu kommen zu lassen. Versperrte bzw. unter Wasser gesetzte Straßen behinderten
zusätzlich die schnelle Anfahrt zu den Schadensstellen. Einige Straßen
und Wege wurden bis auf weiteres komplett gesperrt, so auch ein Teilstück
der Heinrich-Neeb-Straße.
Insgesamt musste die Kernstadtfeuerwehr am 24. August 33 Einsätze
abarbeiten und am darauffolgenden Tag nochmals sieben. Im ganzen Stadtgebiet
waren zusammen über 100 Einsatzstellen zu verzeichnen.
