Verkehrsunfall

Einsatznummer: 05/19

Alarmierung: 21.01.2019

Ort: L 3481 / Ober-Bessingen >> Münster


Pressebericht

Vier Schwerverletzte nach Unfall bei Lich

Schwerer Unfall am Montagabend bei Lich: Zwei Pkw sind frontal zusammengestoßen. Vier Personen wurden schwer verletzt.

Die Laubacher Straße an der Einmündung der Kreisstraße aus Ettingshausen glich gestern Abend der Kulisse eines Katastrophenfilms: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkws auf der Laubacher Straße bei Ober-Bessingen, in den auch ein schwerer Langholztransporter verwickelt war, wurden am Montagabend vier Personen schwer verletzt. Weitere vorläufige Bilanz des Unfallgeschehens: Zwei demolierte Pkws, von den Baumstämmen und Autos zerkratzter Asphalt sowie kreuz und quer auf der Straße und den angrenzenden Wiesen liegende tonnenschwere Baumstämme. Die Landstraße 3481 musste bis in die Nacht hinein komplett gesperrt werden. Es war kurz nach 18 Uhr am Montagabend, als der Fahrer eines VW Caddy bei Ober-Bessingen beschloss, einen vor ihm in Richtung Laubach fahrenden mit etwa 20 Tonnen Holz beladenen Langholztransporter zu überholen. Als der Caddy gerade auf die Gegenfahrbahn zum Überholmanöver wechselte, fuhr ein Audi aus der Einmündung Ettingshausen auf die Straße in Richtung Lich heraus. Beide Autos stießen mit erheblicher Wucht zusammen, da der Caddy gerade Vollgas gab, um den langen Transporter überholen zu können. Nach dem Frontal-Crash mit dem anderen Fahrzeug schleuderte der Caddy gegen den Trailer des Transporters, wodurch sich die Gurte lösten und die langen Stämme auf die Straße krachten. Der Fahrer des Caddys und zwei Personen im Audi wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer, der sein Fahrzeug sicher zum Stehen bringen konnte, erlitt einen schweren Schock. Alle vier wurden vor Ort von den Rettungskräften betreut und anschließend in die Universitätsklinik nach Gießen und in die Asklepios-Klinik nach Lich gebracht. Im Einsatz an der Unfallstelle waren rund 50 Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren Lich-Kernstadt, Ober-Bessingen, Nieder-Bessingen und Münster sowie vier Rettungswagen der Johanniter und des Roten Kreuzes. Die Feuerwehr Lich hatte in Absprache mit dem Rettungsdienst eine patientenorientierte Rettung aus dem Audi vorgenommen, wobei hydraulisches Gerät zum Einsatz kam. Die Laubacher Straße musste laut Polizei bis mindestens 23 Uhr gesperrt bleiben. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Die Spedition schickte einen Lkw-Kran, um die Stämme von der Straße zu bergen.

Textquelle: Online-Ausgabe der Gießener Allgemeinen vom 22.01.2019

Kurzinformationen

Enddatum: Mo., 21. Januar 2019 Einsatzende: 22:50 Uhr
Einsatzdauer: 04:21 Std Alarmierungsart: Löschgruppe Lich 2
Führungsdienst: Stadtbrandinspektor Römer    

Eingesetzte Fahrzeuge

ELW

ELW 1 (Lich 1-11)


Einsatzleitwagen
   

HLF

HLF 20/16 (Lich 1-46)


Hilfeleistungslöschfahrzeug

StLF

StLF 20-25 (Lich 1-40)


Staffellöschfahrzeug

WLF

WLF (Lich 1-66)


Wechselladerfahrzeug

HLF

AB-Logistik


Abrollbehälter-Logistik
Andere Feuerwehren/Hilfsorganisationen

Rettungsdienst:

Rettungswagen Lich (RK Gießen 11/83-1)
Rettungswagen Lich (RK Gießen 11/84-1)

   

Notarzt:

Notarzteinsatzfahrzeug Lich (AK Gießen 11/82-1)

   

Feuerwehr:

FF Li./Nieder-Bessingen mit LF 8/6 (Fl. Lich 7/42) und MTW (Fl. Lich 7/19)
FF Li./Ober-Bessingen mit TSF-W (Fl. Lich 8/48) und MTW (Fl. Lich 8/19)

Stv. Stadtbrandinspektor M. Hahn

FF La./Münster mit TSF-W (Fl. Laubach 6/48)
   
Polizei: Grünberg    

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