Scheunenbrand als Szenario bei Abschlussübung in Nieder-Bessingen

Pressebericht

Abtransport eines Verletzten durch die Übungsteilnehmer

NIEDER-BESSINGEN - Mit Sirenengeheul wurden die Bewohner in Nieder-Bessingen geweckt, als die Einsatzwagen der Feuerwehren aus der Kernstadt und den Stadtteilen ankamen. Es war der Beginn der Abschlussübung der Jugendfeuerwehren aus Lich für dieses Jahr.

Angenommen wurde ein Scheunenbrand auf dem Grundstück der Familie Pein in der Vordergasse 16, die ihr Anwesen zur Verfügung gestellt hatte. Etwa 40 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren waren aktiv. Fünf Kinder der Minifeuerwehr mimten die Verletzten und vermissten Personen, die versorgt und "gerettet" werden mussten.

Das Auslegen und Ankuppeln der Schläuche klappte wie am Schnürchen. Von zwei Seiten wurde die Scheune "gelöscht". Währenddessen war ein Teil der Truppe, teilweise auch Atemschutzgeräteträger, in der verräucherten Scheune unterwegs, um nach vermissten Personen zu suchen. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten "Verletzten" gerettet und zu der Sammelstelle auf dem Hof der Gaststätte "Zum Hasen" gebracht. Nach Beendigung der Übung wurde alles wieder aufgeräumt.

Viele Zuschauer bestaunten das reibungslose Ablaufen der Großübung interessiert und lobten die Kinder und Jugendlichen für ihr konzentriertes und professionelles Arbeiten. Mitglieder der Einsatzabteilung mussten nur einige Male helfend eingreifen, gaben Tipps und fungierten als Einsatzleiter. Auch Stadtbrandinspektor Marco Römer, sein Stellvertreter Marco Hahn und Ortsvorsteher Markus Pompalla beobachteten das Geschehen.

Nach der Übung wurde im Feuerwehrgerätehaus die Übung besprochen. Voll des Lobes war Marc Kowal, Jugendfeuerwehrwart von Nieder-Bessingen und stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart: "Es hat mir gefallen, was ihr gemacht habt. Ihr wart super schnell und gut organisiert, macht weiter so." Auch Einsatzleiter Markus Kerscher stimmte zu. Stadtrat Dietmar Joseph bedankte sich bei den Kindern und Jugendlichen für die gute Arbeit und bei den Organisatoren und Beteiligten der Einsatzabteilung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zur Betreuung der Jugendfeuerwehr.

Bild- und Textquelle: Online-Ausgabe des Gießener Anzeigers vom 07. Oktober 2018

Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Lich-Kernstadt nahm an der Übung mit den Fahrzeugen ELW 1 (Florian Lich 1/11) und LF 16 (Florian Lich 1/44) sowie 18 Betreuern und Jugendlichen teil.

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